HTPC im Eigenbau

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  • Er ist da: mein Home Theater PC (HTPC)! 8)

    Beziehungsweise seine Einzelteile sind bei mir eingetroffen, aber mittlerweile auch verschraubt und angeschlossen, surrt er artig vor sich hin.

    Das Gehäuse ist von Antec, ein Fusion Remote Max. Das ist doch ein wenig wuchtiger, als ich es mir vorgestellt hatte, aber dafür bietet es viel Platz und sieht wirklich gut aus.

    Die Basis für das Innenleben des HTPCs besteht aus dem Mainboard MSI 785GM-E51. Das Board verfügt über Firewire, eSATA, SATA3, 12 mögliche USB 2.0 Ports, einen HD-Soundchip und einer onboard Grafiklösung mit einem ATI-Chipsatz (HD 4200). Als Arbeitsspeicher stehen 2GB DDr3-RAM mit 1.333 MHz von G.Skill zur Verfügung.

    Die CPU ist ein AMD Athlon II X2 235e. Der stromsparende Prozessor hat eine TDP von lediglich 45W.

    Für Speicher satt sorgt eine 1,5 TB Platte der Marke Samsung EcoGreen F2. Schnell, leise und energieeffizient. Als optisches Laufwerk wird ein Blu-ray-ROM von LiteOn eingesetzt. Das wirklich sehr leise ist.

    Das Ganze wird mit einem Pure Power BQT L7 (300 Watt) von beQuiet mit Strom versorgt. Das Netzteil ist 80+Bronze zertifiziert. Der Hersteller hat mit der neuen Serie den Dauerpiepton des Vorgängers behoben.

    Der Verbau der Komponenten stellte mich vor keine größeren Herausforderungen. Beim Netzteil musste ich lediglich feststellen, dass das Kabel des 4-polige ATX-Anschlusses ein wenig zu kurz geraten ist und ich mir deshalb eine Verlängerung besorgen musste. Doch nachdem auch dieses Problem gelöst war, konnte es endlich losgehen.

    Das erste Problem, dass ich bemerkte war, dass das Front-LCD-Display des Fusion Max immer leuchtete, selbst dann, wenn der HTPC ausgeschaltet war. Des Rätsels Lösung war, dass ich den Front-USB auf den ersten internen Anschluss des Mainboards gesteckt hatte und das LCD-Panel mit IR-Empfänger auf den zweiten. Da ich offenkundig nichts falsch gemacht hatte, tauschte ich die beiden Steckplätze und siehe da, es funktioniert.

    Danach wurden Windows 7 Pro (32bit) installiert und die mitgelieferte Software von Soundgraph: iMon Manager und iMedia HD. Die Updates verliefen ein wenig umständlich, aber klappten soweit problemlos. Lediglich bei der Konfiguration muss ich noch ein wenig tüfteln, da die mitgelieferte Fernbedienung (RM 200) noch nicht optimal mit Cyberlinks Power DVD zusammenarbeitet. Doch ich denke, das wir schon.

    Außerdem habe ich noch vor den 235e-Prozessor ein wenig zu undervolten. Und über Kurz oder Lang werde ich auch die Lüfter des Antec-Gehäuses austauschen, da sie doch gut hörbar sind. Da müssen dringend leisere rein.

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